Landeskunde Baden-Württemberg

 

Rüdiger Safranski

Foto: Hans Weingartz

Rüdiger Safranski wurde am 1. Januar 1945 in Rottweil geboren. Er ist seit 2005 mit seiner langjährigen Lebensgefährtin Gisela Nicklaus verheiratet.

Beruflicher Werdegang

Safranski studierte ab 1965 Philosophie, Germanistik, Geschichte und Kunstgeschichte in Frankfurt am Main und Berlin. Er studierte unter anderem bei Theodor Adorno. Zwischen 1972 und 1977 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachbereich Germanistik an der Universität Berlin. 1976 wurde er mit der Arbeit Studien zur Entwicklung der Arbeiterliteratur in der Bundesrepublik im Fachbereich Germanistik promoviert.

Anschließend war er als Mitherausgeber und Redakteur der Berliner Hefte tätig. Zwischen 1977 und 1982 arbeitete Rüdiger Safranski als Dozent in der Erwachsenenbildung und ließ sich 1987 als freier Schriftsteller in Berlin nieder.
Von 2002 bis 2012 moderierte er mit Peter Sloterdijk das Philosophische Quartett des ZDF. Seither nimmt er regelmäßig an der Sendung Literaturclub des Schweizer Fernsehens teil. Seit 2012 lehrt er außerdem als Honorarprofessor an der Freien Universität Berlin.

Werke

  • E.T.A. Hoffmann. Das Leben eines skeptischen Phantasten (1984)
  • Schopenhauer und die wilden Jahre der Philosophie. Eine Biographie. (1988)
  • Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und das Lebbare (1990)
  • Ein Meister aus Deutschland. Heidegger und seine Zeit (1994)
  • Das Böse oder Das Drama der Freiheit (1997)
  • Friedrich Nietzsche. Biographie seines Denkens (2000)
  • Wieviel Globalisierung verträgt der Mensch? (2003)
  • Friedrich Schiller oder die Erfindung des Deutschen Idealismus (2004)
  • Schiller als Philosoph - Eine Anthologie (2005)
  • Romantik. Eine deutsche Affäre (2007)
  • Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft (2009)
  • Goethe. Kunstwerk des Lebens (2013)

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Kultur in BW

 

Baden-Württemberg bietet ein breites kulturelles Spektrum, das von klassischen Sparten wie etwa Theatern, Orchestern, Museen, Bibliotheken, Schlössern und Gedenkstätten bis hin zu Film und Medien, Kreativwirtschaft und Tourismus reicht. Dabei haben Kunst und Kultur eine hohe gesellschaftliche Relevanz und spielen deshalb in vielen Poltikfeldern eine Rolle.

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