Landeskunde Baden-Württemberg

 

Max Herre

Foto: Erschaffung, CC-by-sa 3.0/de

Max Herre ist 1973 in Stuttgart geboren und aufgewachsen. Er ist Vater von zwei Söhnen und geschieden.

Musikalischer Werdegang

Seine ersten Erfahrungen mit Hip-Hop machte er bereits in der Schule. Inspiriert von der deutschen Hip-Hop Gruppe „Advanced Chemistry“ gründete er mit 15 Jahren seine erste Band „Seedless Jam“. Es folgte der Zusammenschluss verschiedener Künstler zur „Kolchose“. 1993 bildete er zusammen mit dem Instrumentalmusik-Produzenten Philippe Kayser und dem Stuttgarter Produzenten DJ Friction die Band „Maximilian und sein Freundeskreis“ und unterschrieb einen Vertrag bei dem Label „Four Music“ der Band „Die Fantastischen Vier“. Später kam der Rapper Sékou dazu.

Mit dem Liebeslied „A-N-N-A“ gelang der Gruppe „Freundeskreis“ der Durchbruch, das Debütalbum „Die Quadratur des Kreises“ verkaufte sich 170.000 mal. 1999 folgte das zweite Album „Esperanto“, das sich 300.000 mal verkaufte. Nach 2000 legte die Gruppe eine Pause ein, 2007 trat sie gelegentlich wieder auf.
Neben der Band Freundeskreis gründete Max Herre die Gruppe „K-Allstars“, einen Zusammenschluss von mehr als 15 Künstlern wie Gentleman, Afrob, Sékou, Joy Denalane usw.

Die Medien zeigten sich äußerst interessiert an dem Stuttgarter Künstler, die Jugendzeitschrift Bravo nannte ihn den „Jesus von Benztown“. Die zunehmende öffentliche Aufmerksamkeit veranlasste ihn schließlich dazu, sich zunächst zurückzuziehen. Er kümmerte sich um seine Familie und produzierte das Debütalbum seiner Frau Joy Denalane, „Mamani“, sowie ihr zweites Album „Born & Raised“.

Solo-Karriere

2004 veröffentlichte Max Herre sein erstes Solo-Album, auf dem er verschiedene Genres wie Soul, Reggae und Rock miteinander verbindet.
2006 gründete er gemeinsam mit Joy Denalane, Götz Gottschalk und Sophie Raml das Label „Nesola“ (esperanto für „nicht allein“).

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Kultur in BW

 

Baden-Württemberg bietet ein breites kulturelles Spektrum, das von klassischen Sparten wie etwa Theatern, Orchestern, Museen, Bibliotheken, Schlössern und Gedenkstätten bis hin zu Film und Medien, Kreativwirtschaft und Tourismus reicht. Dabei haben Kunst und Kultur eine hohe gesellschaftliche Relevanz und spielen deshalb in vielen Poltikfeldern eine Rolle.

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