Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische Erinnerungsstätte

Hohenasperg – Ein deutsches Gefängnis




Kontaktdaten:

Hohenasperg 1
71679 Asperg

Telefon: 07141 956 8977
E-Mail: besucherdienst@remove-this.hdgbw.de
Homepage: www.hohenasperg-museum.de

Haus der Geschichte Baden-Württemberg
Konrad-Adenauer-Straße 16
70173 Stuttgart
Tel. 0711 212 3989
Telefax: 0711 212 3979
besucherdienst@remove-this.hdgbw.de
www.hdgbw.de

 

Öffnungszeiten
Das Museum ist von April bis Oktober geöffnet.
Spezielle Angebote für Schulen nach Vereinbarung.
Eintritt für Erwachsene 2,50 Euro, für Kinder, Schüler und Schülerinnen frei.


Kurzdarstellung

Hohenasperg – Ein deutsches Gefängnis

Dichter, Revolutionäre, Verbrecher, Regimegegner, Minderheiten:
Viele tausend Menschen waren über die Jahrhunderte hinweg auf dem Hohenasperg unter Verschluss – aus einer Vielfalt von Gründen. Wie sich die Strafe des Freiheitsentzugs über 3 Jahrhunderte hinweg entwickelt hat, das zeigt das Museum am Beispiel von 22 Häftlingsbiografien.

Das Museum wurde 2010 vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg im ehemaligen Arsenalbau des Gefängniskomplexes eingerichtet.

Zu sehen sind zahlreiche originale Objekte. Ein besonderes Ausstellungsstück ist die berühmte Schubart-Tür: hinter dieser Kerkertür saß von 1777 bis 1778 der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubart in Einzelhaft, nachdem er den Herzog kritisiert hatte. Erst nach insgesamt zehn Jahren konnte Schubart den Hohenasperg wieder verlassen. Im Rechercheraum informiert eine Datenbank über rund 8000 weitere Häftlinge, die auf dem sogenannten Demokratenbuckel inhaftiert waren.

Eine ausführliche Darstellung zum Gefängnis Hohenasperg mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:

Hohenasperg - Ein deutsches Gefängnis (Joachim Rüeck, 2 Seiten, PDF 194 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe:





Zurueck
plugin.tt_news ERROR:
No HTML template found
 

Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

 mehr...