Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteSynagoge / Jüdische Gemeinde

schul.-Gedenkstätte Synagoge Wenkheim




Kontaktdaten:

Breite Straße
97956 Werbach-Wenkheim

Telefon: 089 20079018
E-Mail: www.synagoge-wenkheim.de/index.php/de_de/kontakt
Homepage: www.synagoge-wenkheim.de

 

Träger der Einrichtung
die schul.-Gedenkstätte Synagoge Wenkheim

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Breite Straße 7
97956 Werbach-Wenkheim
Tel. 089 20079018
E-Mail bitte über das Kontaktformular auf der Webseite:
www.synagoge-wenkheim.de/index.php/de_de/kontakt
Homepage: www.synagoge-wenkheim.de

Öffnungszeiten
Mai bis Oktober, Sa und So 14:30  - 16:30 Uhr

Führungen
Für Führungen und Besichtigungen außerhalb der regelmäßigen Öffnungszeiten
wenden Sie sich bitte an die Ansprechpartner:
www.synagoge-wenkheim.de/index.php/de_de/kontakt


Kurzdarstellung

Ehemalige Synagoge Wenkheim

Die Synagoge Wenkheim wurde um das Jahr 1840 im damals typischen Rundbogenstil errichtet. Zur Straße befindet sich die Rabbinerwohnung, auf der von der Straße abgelegenen Seite der heute sorgfältig renovierte Gebetsraum mit seiner herrlichen Stuckkassettendecke und einer Frauenempore. In der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurde das Gebäude nicht abgebrannt, aber von SA-Horden geplündert. Nach dem Krieg diente es als Übergangswohnheim für Flüchtlinge.

1980 entdeckte der jetzige Vorsitzende des Fördervereins das leer stehende Haus, das in den folgenden Jahren renoviert und schließlich 1992 seiner neuen Bestimmung als Gemeindesaal der Katholischen Kirchengemeinde, als Gedenkstätte und als Ort der Begegnung übergeben werden konnte. Zusammen mit der wieder hergestellten Mikwe im Keller ist die Wenkheimer Synagoge ein eindrucksvolles Zeugnis der Kultur des fränkischen Landjudentums.

Eine ausführliche Darstellung der Erinnerungsstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Ehemalige Synagoge Wenkheim (Johannes Georg Ghiraldin, 3 Seiten, PDF 142 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  •  jüdischen Verbandsfriedhofs Wenkheim
  • Friedhöfe von Wertheim, Külsheim und Unterbalbach
  • Hochzeitsstein in Dittigheim
  • Grabmal des Ritters Arnold („Armleder“) in der Pfarrkirche Uissigheim
  • Marienkapelle über der ehemaligen Synagoge in Wertheim





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

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Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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