Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteKonzentrationslager

Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch




Kontaktdaten:

Obere Bahnhofstraße
88642 Ueberlingen

Telefon: 07551 9471522
E-Mail: info@remove-this.stollen-ueberlingen.de
Homepage: www.stollen-ueberlingen.de

Träger der Einrichtung
Kontakt-/Verwaltungsadresse
Dokumentationsstätte Goldbacher
Stollen und KZ Aufkirch e.V.
Postfach 10 12 14
88642 Überlingen
info@remove-this.stollen-ueberlingen.de

Öffnungszeiten
Öffentliche Führungen jeden ersten Freitag eines Monats um 17 Uhr,
Eintritt frei.

Führungen
Informationen über sonstige Führungen bei der Kur- und Touristik Überlingen GmbH, Tel. 07551 9471522


Kurzdarstellung

Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch

Die Friedrichshafener Unternehmen Luftschiffbau Zeppelin, Maybach, Dornier und Zahnradfabrik stellten im Zweiten Weltkrieg Rüstungsgüter her. Nach Bombenangriffen der Alliierten sollte ihre Produktion unter Tage verlegt werden. Für die notwendigen Baumaßnahmen wurden rund 800 Häftlinge aus dem KZ Dachau in einem Außenlager bei Aufkirch einquartiert. In zwei Schichten zu je zwölf Stunden schufen die Männer von Oktober 1944 bis April 1945 ein rund vier Kilometer langes Stollensystem. Die unterirdische Anlage wurde für die Rüstungsproduktion nie genutzt. 222 Häftlinge starben bei dem Einsatz im Goldbacher Stollen.

Führungen informieren über die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Männer. 97 von ihnen sind auf dem KZ-Friedhof Birnau bestattet. Der 1996 gegründete Trägerverein führt regelmäßige und vereinbarte Führungen durch den Goldbacher Stollen und Rundgänge auf den Wegen durch, die die KZ-Häftlinge gehen mussten, kümmert sich aber auch um die Geschichte Überlingens in der Zeit des Nationalsozialismus und um die jüdische Geschichte Überlingens vom Mittelalter bis heute.

Eine ausführliche Darstellung der Dokumentationsstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Dokumentationsstätte Goldbacher Stollen und KZ Aufkirch (Oswald Burger, 4 Seiten, PDF 234 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Denkmal in der Oberen Bahnhofstraße, 100 Meter westlich vom Stolleneingang
  • Gedenkstätte beim ehemaligen KZ Überlingen/Aufkirch, Kurt-Hahn-Straße
  • KZ-Friedhof an der B31 zwischen Überlingen und Uhldingen (Birnau)
  • Denkmal an der Stelle des ursprünglichen Massengrabs im Waldstück „Degenhardt“ (an der L200a von Überlingen nach Salem, neben der Firma „Allweier“)





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

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Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

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„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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