Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstättePolitische Verfolgung

Gräberfeld X




Kontaktdaten:

Fachbereich Kunst und Kultur
Universitätsstadt Tübingen
Nonnengasse 19
72070 Tübingen

Telefon: 07071-2041541
E-Mail: kultur@remove-this.tuebingen.de

Öffnungszeiten:
Täglich bis Einbruch der Dunkelheit auf dem Tübinger Stadtfriedhof.


Kurzdarstellung

Gräberfeldes X auf dem Tübinger Stadtfriedhof


Auf dem Stadtfriedhof der Universitätsstadt Tübingen gibt das Gräberfeld X stilles Zeugnis von der Verflechtung der Universität mit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. In  den Jahren 1849 bis 1963 diente das Areal in der südöstlichen Ecke des Stadtfriedhofs als Bestattungsort für Tote, die der Anatomie der Universität zu Forschungs- und Lehrzwecken gedient hatten. Die überwiegende Zahl der hier bestatteten Leichen fand in Präparierkursen für die anatomische Ausbildung künftiger Mediziner oder bei chirurgischen Operationskursen Verwendung. In der NS-Zeit wurde dieses Areal zum Massengrab für Opfer staatlicher Gewalt, zu einer diskreten Entsorgungsstelle von NS-Opfern, deren Zahl in die Hunderte ging. Erst in den 1980er Jahren wurde die Stelle in das offizielle Gedenken der Stadt mit einbezogen und schließlich 1987 eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um die Zahl und Herkunft der NS-Opfer die hier bestattet wurden zu ermitteln.

Eine Informationstafel am Eingang des Gräberfeldes gibt Auskunft über die Geschichte des Feldes in der NS-Zeit.

Eine ausführliche Darstellung des Erinnerungsortes mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Gräberfeldes X (Benigna Schönhagen, 4 Seiten, PDF 156 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe:

  • Denkmal am Synagogenplatz – Gartenstraße 33

 





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

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Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

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Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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