Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteSynagoge / Jüdische Gemeinde

Ehemalige Synagoge Sulzburg




Kontaktdaten:

Gustav-Weil-Straße 18
79295 Sulzburg

Telefon: 07634 560040
Telefax: 07634 560050
Homepage: www.sulzburg.de/tourismus_freizeit/sehen_erleben/ehemalige_synagoge

Träger der Einrichtung
Freundeskreis Ehemalige Synagoge e.V.,
Stadt Sulzburg

Kontakt-/Verwaltungsadresse

Rathaus
Hauptstr. 60
79295 Sulzburg
Tel. 07634 560040
Fax 07634 560050

Öffnungszeiten

Erster und letzter Sonntag im Monat 16 bis
18 Uhr, bei Ausstellungen täglich.
Eintritt frei.
Informationsblätter: englisch, französisch, italienisch, russisch;
Büchertisch mit umfangreicher Literatur zum süddeutschen Landjudentum.

Führungen

Besuch mit Führung nach vorheriger Anmeldung,
museums- und gedenkstättenpädagogische Angebote.



Mitglied des Verbunds "Gedenkstätten Südlicher Oberrhein"



Kurzdarstellung

Ehemalige Synagoge Sulzburg

Die Synagoge in Sulzburg war nach Karlsruhe und Randegg der dritte Synagogenbau einer jüdischen Gemeinde im damaligen Großherzogtum Baden aus dem Jahr 1822 und ist heute die einzige nicht zerstörte Synagoge aus der Architekturschule Friedrich Weinbrenners im spätbarock-klassizistischen Mischstil in Baden-Württemberg. Aus Sulzburg stammt Gustav Weil, 1808–1889, Professor für orientalische Sprache und Übersetzer von „Tausendundeiner Nacht“, erster jüdischer Professor an der Universität Heidelberg. 1939 „grundstücksentjudet“ war das Gebäude Holzfabrik, Schuppen, Abstellplatz, bis die Denkmalpflege nach den Synagogenabrissen Rust (1962) und Müllheim (1968) das Gebäude mit seiner Geschichte wahrnahmen. Mitte der 1970er Jahre gelangte das Gebäude in städtischen Besitz und wurde als Kulturdenkmal und Gedenkstätte restauriert. Regelmäßige Veranstaltungen und pädagogische Angebote.

Heute werden dort regelmäßig Veranstaltungen und Ausstellungen abgehalten. Für Schulklassen stehen pädagogische Angebote bereit.

Eine ausführliche Darstellung des Erinnerungsortes mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Ehemalige Synagoge Sulzburg (Jost Grosspietsch, 4 Seiten, PDF 234 KB)


Weitere Informationen

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Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

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