Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteDeportation

Zeichen der Erinnerung




Kontaktdaten:

Otto-Umfrid-Straße
70191 Stuttgart

Telefon: 0711/257 36 20
E-Mail: keller.stgt@remove-this.gmx.de
Homepage: www.zeichen-der-erinnerung.org

Träger der Einrichtung
Zeichen der Erinnerung e.V.

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Andreas Keller
- 1. Vorsitzender -
Vereinsadresse:
Nordbahnhofstraße 81
70191 Stuttgart

Tel: 0711 / 257 36 20
Mobile: 0160 93 60 20 88
keller.stgt@remove-this.gmx.de
Architekten-ouv@remove-this.gmx.de
 
Öffnungszeiten
Die Erinnerungsstätte ist frei zugänglich.

Führungen
Führungen kostenlos und auf Anfrage.


Kurzdarstellung

Zeichen der Erinnerung

Von diesem historisch-authentischen Ort wurden jüdische Bürger sowie Sinti und Roma aus Württemberg und Hohenzollern mit mehreren Reichsbahntransporten in den Jahren 1941 bis 1944 in den Tod geschickt. Stuttgarter Bürger forderten den Schutz dieses Ortes vor der weiteren Bebauung. Bezirksbeirat und Gemeinderat setzten sich erfolgreich für den Erhalt ein. Verein und Stadt finanzierten schließlich den Entwurf zweier Architektur Studierenden. Ihr Grundkonzept für die Erinnerungsstätte: die sinnliche Erfahrung des Ortes durch den Erhalt der Schienen und Prellböcke zu wahren und diesen Eindruck rational durch Informationen zu ergänzen. Auf einer Wand sind zudem die Namen der Deportierten festgehalten. Am 14. Juni 2006 konnte das Zeichen der Erinnerung der Öffentlichkeit übergeben werden. Die Gedenkveranstaltung für die 234 württembergischen Sinti und Roma folgte am 15. März 2008.

Eine ausführliche Darstellung mit weiterführenden Literaturhinweisen  findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Zeichen der Erinnerung (Anette Clauß und Roland Ostertag, 3 Seiten, PDF 292 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Gedenkstein auf dem Killesberg
  • Stauffenberg-Erinnerungsstätte im Alten Schloss
  • Gedenktafel an der Martinskirche
  • Jüdischer Friedhof im Prag-Friedhof





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

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„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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