Landeskunde Baden-Württemberg

 
KonzentrationslagerHistorische Erinnerungsstätte

Erinnerung an den Hessentaler und Kochendorfer Todesmarsch




Kontaktdaten:

Kennzeichnung mit Stelen im Ostalbkreis
Ostalbkreis

Homepage: www.kz-kochendorf.de/todesmarsch.html#start

Stelen entlang der Route der Märsche erinnern an das Schicksal der Gefangenen:

Landkreis Schwäbisch Hall:
Hessentaler Todesmarsch Bahnhof SHA-Hessental und in SHA-Dörrenzimmern; Obersontheim (Markung Hausen);
in Bühlertann und im Ortsteil Fronrot.

Kochendorfer Todesmarsch:
SHA-Wielandsweiler;
Oberrot (Ortsmitte);
Fichtenberg (Bahnhof);
Gaildorf-Unterrot;
Sulzbach-Laufen (an der B 19);
Mainhardt-Hütten (Friedhof).

Landkreis Ostalb:
Zwischen Willa und Rosenberg an der L 1060;
bei Adelmannsfelden an der Abzweigung L 1060/L 1073;
Gedenkstein im Steinbruch Dalkingen;
zwischen Röhlingen und Zöbingen an der Abzweigung L 1060/K 3203;
bei Benzenzimmern Richtung bayerische Grenze an der L 1060;
westlich Untergröningen an der B 19;
Abzweigung nach Algishofen von der B 10;
Ortseingang von Hüttlingen-Niederalfingen (B 19).

Weitere Informationen:

Todesmärsche aus dem KZ-Komplex Dachau

(Hauptlager Dachau und Außenlager Allach, Kaufering, Mühldorf und München-Ost)

Die Gedenkstätte ist Mitglied im Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN): http://vgkn.eu/de/geschichte/


Kurzdarstellung

Erinnerung an den Hessentaler und Kochendorfer Todesmarsch

Bei der Annäherung der alliierten Truppen im Frühjahr 1945 wurden die Lager am unteren Neckar „evakuiert“. Das heißt, die bereits ausgemergelten Gefangenen wurden zu Fuß, nur unzureichend bekleidet und verpflegt, unter menschenunwürdigen Bedingungen nach Südosten in Richtung des KZs Dachau getrieben. Diese Märsche forderten nochmals zahlreiche Todesopfer durch Auszehrung, Erschöpfung, Kälte und vorsätzliche Tötung. Nur ganz wenigen gelang die Flucht oder wurde geholfen.

Eine ausführliche Darstellung zur Geschichte der Todesmärsche mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Hessentaler und Kochendorfer Todesmarsch (Georg Fischer, 4 Seiten, PDF 152 KB)

 


Weitere Informationen

Unterrichtsmodule:
Landesbildungsserver Baden-Württemberg:





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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