Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteKonzentrationslagerGedenkpfad

KZ-Gedenkstätte Neckarelz




Kontaktdaten:

Mosbacher Straße 39
74821 Mosbach-Neckarelz

Telefon: 06261 670653
Telefax: 06261 672381
E-Mail: vorstand@remove-this.kz-denk-neckarelz.de
Homepage: www.kz-denk-neckarelz.de

Träger der Einrichtung
Kontakt-/Verwaltungsadresse
Verein KZ-Gedenkstätte Neckarelz e.V.
Mosbacher Straße 39
74821 Mosbach
Tel. 06261 670653
Fax 06261 672381
Ansprechpersonen:
Dorothee Roos, Arno Huth
vorstand@kz-denk-neckarelz.de

Die Gedenkstätte ist Mitglied im Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN): http://vgkn.eu/de/geschichte/

Öffnungszeiten
Sonntag 14 bis 17 Uhr sowie jederzeit nach Vereinbarung.
Vom 1. Dezember bis 26. Januar geschlossen.
Angemeldete Besuche sind in dieser Zeit möglich.

Eintritt
Erwachsene 3 Euro,
Schüler, Studenten etc. 1 Euro,
Gruppen Erwachsene 2 Euro/Person,
Schüler etc. 1 Euro pro Person.

Führungen
Schülergruppen 10 Euro
Erwachsenengruppen 20 Euro

Geschichtslehrpfad Goldfisch:
Er kann individuell begangen werden. Vereinsmitglieder bieten auf Anfrage sachkundige Begleitung an.
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Kurzdarstellung

KZ-Gedenkstätte Neckarelz

Die KZ-Gedenkstätte Neckarelz hat seit 2011 ein neues Gebäude. Es liegt der Clemens-Brentano-Grundschule in Mosbach-Neckarelz direkt gegenüber. Diese Schule diente 1944/45 als Konzentrationslager und bildete das Zentrum der sechs „Neckarlager“, alle Außenlager des KL Natzweiler-Struthof. Die Lager gehörten zum Rüstungsprojekt mit dem Tarnnamen „Goldfisch“ – ein Flugzeugmotorenwerk von Daimler-Benz, „bombensicher“ verlagert in die Gipsstollen Obrigheim. Wegen der zunehmenden Luftangriffe hatten die Nationalsozialisten 1943 begonnen, wichtige Rüstungsbetriebe unter die Erde zu verlegen. Den Ausbau der Stollen besorgten KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter. Die ungewöhnlich gestaltete Gedenkstätte eröffnet in vier Themenräumen („KZ-Komplex Neckarlager – Wege aus dem Lager – „Goldfisch“ – „Natzweiler am Neckar“) verschiedene Zugänge zur Geschichte. Gruppen können begleitet werden, Projekte sind möglich.

Eine ausführliche Darstellung zum „KZ-Komplex am Neckar“ mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden PDF-Dokument:
KZ-Gedenkstätte Neckarelz (Georg Fischer und Dorothee Roos, 4 Seiten, PDF 242 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Geschichtslehrpfad „Goldfisch“ in Obrigheim (3 Kilometer, verbindet und erschließt oberirdische Reste der Untertage-Fabrik)
  • Zentrales Mahnmal für die deportierten badischen Juden Neckarzimmern (5 Kilometer)ins d’un camp/ Zeichnungen aus einem Lager (dt.-frz.)





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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