Landeskunde Baden-Württemberg

 
Allg. Museen

Die Ermittler von Ludwigsburg, Dauerausstellung zur juristischen Aufarbeitung




Kontaktdaten:

Bundesarchiv - Außenstelle Ludwigsburg Schorndorfer Torhaus
Schorndorfer Straße 58
71638 Ludwigsburg

Telefon: 07141 8992-83
Telefax: 07141 8992-12
E-Mail: ludwigsburg@remove-this.bundesarchiv.de
Homepage: www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/dienstorte/ludwigsburg/index.html.de

Träger der Einrichtung
Bundesarchiv

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Bundesarchiv – Außenstelle Ludwigsburg
Schorndorfer Straße 58
71638 Ludwigsburg
Tel.: 07141 8992-83
Fax: 07141 8992-12
ludwigsburg@remove-this.bundesarchiv.de

Öffnungszeiten:
Archiv
Mo. - Do.: 8:00 Uhr - 16:00 Uhr
Fr.: 8:00 Uhr - 14:00 Uhr

Ausstellung im Torhaus
Mo. - Do.: 9:00 Uhr - 16:00 Uhr
Fr.: 9.00 Uhr - 14:00 Uhr
 und nach Vereinbarung

Eintritt frei

Führungen:
Gruppenführungen auf Anfrage.

Außerdem:
Jeden 2. Sonntag im Monat
11:00 Uhr - 12:30 Uhr
und nach Vereinbarung durch den
Förderverein Zentrale Stelle e. V.
Tel.: 07141 - 23 95 95 3
poeschko@remove-this.fv-zentrale-stelle.de


Kurzdarstellung

„Die Ermittler von Ludwigsburg“ – Dauerausstellung zur juristischen Aufarbeitung der NS-Verbrechen

Die Ausstellung im Schorndorfer Torhaus von 1760 stellt eine in Deutschland einzigartige Einrichtung vor: die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen. Diese hat am 1. Dezember 1958 begonnen, alle verfügbaren Unterlagen über NS-Verbrechen zu sammeln und zu sichten und den Verbleib der Beschuldigten festzustellen, damit die jeweils zuständige Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen durchführen kann.

Die Ausstellung konfrontiert Besucher mit dem menschenverachtenden Charakter der NS-Herrschaft. Sie thematisiert die Herausforderungen, Leistungen und Grenzen der juristischen Aufarbeitung sowie deren Bedeutung für das gesellschafts- und rechtspolitische Selbstverständnis der Bundesrepublik. Das Bundesarchiv, das die Unterlagen der Zentralen Stelle archiviert, hat für Schulkassen ein besonderes pädagogisch-didaktisches Programm erarbeitet und bietet Archivführungen an.

Eine ausführliche Darstellung zur Geschichte der Zentralen Stelle und der Ausstellung mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
„Die Ermittler von Ludwigsburg“ (Dr. Andreas Kunz, 3 Seiten, PDF 225 KB)


Weitere Informationen

Unterrichtsmodule:
Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Unterrichtsmodul zur Projektarbeit im Bundesarchiv

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Strafvollzugsmuseum, Schorndorfer Straße 38
  • Wohnhaus von Jud Süß Oppenheimer, Mömpelgardstraße 18 (am Schlossgarten)
  • Festung Hohenasperg („Demokratenbuckel“), Asperg





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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