Landeskunde Baden-Württemberg

 
KonzentrationslagerHistorische ErinnerungsstätteGedenkpfad

KZ-Gedenkstätte Leonberg




Kontaktdaten:

Dokumentationszentrum
Alter Engelbergtunnel
(Westportal, neben Seestraße 123)
71229 Leonberg

Telefon: 07152-41975 (Vorsitz., privat)
E-Mail: info@remove-this.kz-gedenkstaette-leonberg.de
Homepage: www.kz-gedenkstaette-leonberg.de

Träger der Einrichtung
KZ-Gedenkstätteninitiative Leonberg e.V.;
Stadt Leonberg (für Stadtmuseum)

Post-/Verwaltungsadresse (nicht Gedenkstätte)
Marei Drassdo (Vors.)
Untere Burghalde 49
71229 Leonberg
Tel. 07152-41975
info@remove-this.kz-gedenkstaette-leonberg.de

Die Gedenkstätte ist Mitglied im Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN): http://vgkn.eu/de/geschichte/

Öffnungszeiten
Der „Weg der Erinnerung“ ist frei zugänglich. Das Dokumentationszentrum
im alten Engelbergtunnel ist von März bis Oktober immer am ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Führungen
Führungen „Weg der Erinnerung“ und Dokumentationszentrum:
Marei Drassdo (w.o.),
Renate Stäbler Tel./Fax: 07152 4158,
Dr. h.c. Eberhard Röhm Tel. 07152 26640
eberhard.roehm@remove-this.t-online.de


Kurzdarstellung

KZ-Gedenkstätte Leonberg

Sechs Schautafeln in drei Sprachen entlang eines „Wegs der Erinnerung“ informieren über die vom Frühjahr 1944 bis April 1945 im Bereich der oberen Seestraße errichteten zwei KZ-Lager. Die mehr als dreitausend Häftlinge hatten im alten Engelbergautobahntunnel Flugzeugteile für die Rüstungsfirma Messerschmitt herzustellen. Hunderte von ihnen starben. Der Weg beginnt am Friedhof Seestraße, der späteren Begräbnisstätte, und führt vorbei an den beiden Lagern. Er endet am ehemaligen Massengrab auf dem Blosenberg. Vor dem Tunnel steht seit dem 8. Mai 2005 eine Namenswand mit dreitausend Namen von KZ-Häftlingen, seit 2013 das „Haus der tausend Namen“ mit den Namen des letzten großen Transports  nach Leonberg. Im Altenzentrum Samariterstift, Seestraße 74, 4. Stock, befindet sich ein Gedenkstättenraum mit Ausleihbibliothek. Im Tunnel wurde 2008 eine Dokumentationsstätte zur Geschichte des KZs und der Rüstungsproduktion geschaffen. Im Stadtmuseum befindet sich ein Gedenk- und Informationsraum zum KZ mit Hörstationen.

Eine ausführliche Darstellung der KZ-Gedenkstätte Leonberg mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden PDF-Dokument:
KZ-Gedenkstätte Leonberg (Eberhard Röhm, 4 Seiten, PDF 159 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Stadtmuseum, Pfarrstraße 1, mit Gedenkstättenraum zur Erinnerung an das KZ Leonberg





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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