Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteWiderstand

Réseau Alliance an der Europabrücke
Pont de l’Europe




Kontaktdaten:

Kehl und Strasbourg Europabrücke Pont de l’Europe
77694 Kehl

Telefon: 0033-388-35820
E-Mail: mireille.hincker@remove-this.wanadoo.fr

Kontakt-/Verwaltungsadresse

In Deutschland:
Landeszentrale für politische Bildung
Baden-Württemberg

In Frankreich:
Souvenir Français de Strasbourg,
12 Boulevard Paul Déroulède,
F-67000 Strasbourg,
Tel./Fax 0033-3-88352820

Öffnungszeiten
Die Denkmale und die Brücke sind frei zugänglich.


Kurzdarstellung

„Réseau Alliance“ an der Europabrücke Pont de l’Europe

„Gestorben für uns, für ein Europa ohne Barbarei“ – an der Südseite der Auffahrt zur Europabrücke erinnert seit 1996 eine Gedenktafel mit dieser Inschrift an neun Mitglieder der französischen Widerstandsgruppe „Réseau Alliance“, die dort am 23. November 1944 von der Gestapo ermordet und in den Rhein geworfen wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Reichskriegsgerichtshof III bereits mehr als hundert Mitglieder der Widerstandsgruppe im KZ Natzweiler und andernorts hinrichten lassen. Als im Spätjahr 1944 die alliierten Truppen vorrückten, wurden die noch nicht verurteilten Mitglieder der 1940 gegründeten Widerstandsgruppe „Réseau Alliance“ Ende November niedergemetzelt – in Kehl, aber auch in Rastatt, Offenburg, Freiburg, Bühl, Pforzheim und Gaggenau. In Frankreich spricht man von den „Blutwochen im Schwarzwald“. Zwei Denkmale südlich der Europabrücke, eines auf der Kehler und eines auf der Straßburger Seite, erinnern an die Opfer.

Eine ausführlichere Darstellung zur Geschichte der „Réseau Alliance“ mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden PDF-Dokument:
„Réseau Alliance“ an der Europabrücke / Pont de l’Europe (Konrad Pflug, 3 Seiten, PDF 293 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe
Der grenzüberschreitende „Weg der Versöhnung“ und der „Weg der Erinnerung und der Menschenrechte“ Kehl – Strasbourg am „Garten der zwei Ufer“, im Hof des Amtsgerichts in Bühl, Baden wurde am 29. November 2002 eine weitere Gedenktafel für acht Ermordete enthüllt;
eine weitere Gedenktafel befindet sich seit 2008 in Pforzheim am Hinrichtungsort von 18 Männern und sieben Frauen im Hagenschieß, Tiefenbronnerstraße.




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Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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