Landeskunde Baden-Württemberg

 
Synagoge / Jüdische GemeindeHistorische ErinnerungsstätteHistorische Museen

Ehemalige Synagoge Haigerloch




Kontaktdaten:

Spurensicherung:
Jüdisches Leben in Hohenzollern

Gustav-Spier-Platz 1
Im „Haag“
72401 Haigerloch

Telefon: 07474 2737
Telefax: 07474 8007
E-Mail: medien-und-dialog@remove-this.t-online.de
Homepage: www.synagoge-haigerloch.de/

Träger der Einrichtung
Gesprächskreis Ehemalige Synagoge Haigerloch e.V.

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Helmut Opferkuch
Schlosskellerweg 10
72415 Grosselfingen
Telefon: 07476 - 2759
Email: synagoge-haigerloch@remove-this.web.de
Email: helmut.opferkuch@remove-this.gmx.de

Die Gedenkstätte ist Mitglied im Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb:
www.gedenkstaettenverbund-gna.org

Öffnungszeiten
Donnerstag 14.00 – 17.00 Uhr (1. April - 31. Oktober), Samstag und Sonntag 11.00 – 17.00 Uhr (ganzjährig)

Führungen
Absprache der geführten Rundgänge
bzw. Angebote für Gruppen unter
Telefon: 07476 – 2759 oder 07474 – 2261 oder 07071 - 74383


Kurzdarstellung

Ehemalige Synagoge Haigerloch -
„Spurensicherung: Jüdisches Leben in Hohenzollern“

1534 handeln die Juden in Haigerloch einen ersten Schutzbrief aus. 1780 beginnt die Ansiedlung im „Haag“; es bleibt jüdisches Wohnviertel bis zu den Deportationen in den Jahren 1941 und 1942. 1783 kann die jüdische Gemeinde eine Synagoge bauen. Mehr als 150 Jahre lang dient das Haus als Zentrum des religiösen und sozialen Lebens der Juden. Unter den Nationalsozialisten wird die jüdische Gemeinde ausgelöscht, ihre Synagoge verwüstet. Die Spuren sind heute noch sichtbar. Seit 2004 zeigt das Ausstellungs- und Begegnungszentrum Ehemalige Synagoge Haigerloch die Dauerausstellung „Spurensicherung: Jüdisches Leben in Hohenzollern“, gestaltet vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg. Die Geschichte der drei jüdischen Gemeinden Dettensee, Hechingen und Haigerloch, des früheren Synagogengebäudes sowie des jüdischen Wohnviertels „Haag“ und des jüdischen Friedhofs können entlang vieler Spuren erkundet werden.

Eine ausführliche Darstellung der Gedenkstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Ehemalige Synagoge Haigerloch (Helmut Gabeli und Klaus Schubert, 4 Seiten, PDF 299 KB)


Weitere Informationen

Unterrichtsmodule:
Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Unterrichtsmodul zur Jüdischen Gemeinde Haigerloch 1933-1942 (Eine hohenzollerische Kleinstadt und die Schoah)

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Historische Altstadt mit Schloss und Schlosskirche sowie Evangelische Kirche; verschiedene Kunstmuseen
  • „Atomkeller“-Museum (Forschungsanlage aus dem Jahr 1945)





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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