Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische ErinnerungsstätteEuthanasiemedizinArbeitsgemeinschaften

Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum




Kontaktdaten:

Grafeneck 3
72532 Gomadingen-Grafeneck

Telefon: 07385-966206
Telefax: 07385-966208
E-Mail: info@remove-this.gedenkstaette-grafeneck.de
Homepage: www.gedenkstaette-grafeneck.de

Träger der Einrichtung
Gedenkstätte Grafeneck e.V

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Gedenkstätte Grafeneck - Dokumentationszentrum
Thomas Stöckle M.A., Gedenkstättenleiter
Grafeneck 3
72532 Gomadingen
Tel.: 07385/966-206

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten von Dokumentationszentrum und Ausstellung
Ganzjährig täglich von 9:00 bis 18:00 Uhr

Angebote
Fortbildungen, Führungen, Seminare nach Anmeldung
Mobile Wanderausstellung und Vorträge auf Anfrage
Gruppen können einen Besuchstermin mit Führung auf dem Gelände mit der Geschäftsstelle vereinbaren.
Der Kostenbeitrag für eine Führung beträgt 50 EUR (ca. 1,5 Stunden).


Kurzdarstellung

Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum

Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie-Baden-Württemberg

Die Gedenkstätte Grafeneck ist eine von 6 „Euthanasie“-Gedenkstätten in Deutschland und Österreich. Sie existiert seit 1990 und gehört mit dem DZOK Ulm zu den großen Erinnerungsstätten des Landes Baden-Württemberg.

Im Jahr 1940 wurden in Grafeneck 10.654 Menschen ermordet. Unter den Opfern waren Frauen, Männer und Kinder. Sie stammten aus dem gesamten heutigen Bundesland Baden-Württemberg, aber auch aus Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen. Allein aus der Landeshauptstadt Stuttgart wurden über 500 Einwohner ermordet.

Neben ihrer Funktion als zentrale Gedenkstätte für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie”-Verbrechen in Südwestdeutschland, bestehen die Kernaufgaben der Gedenkstätte in der Dokumentations- und Forschungsarbeit, Auskunfts-, Informations- und Beratungsangeboten sowie der historisch-politischen Bildungsarbeit.

Jährlich besucht eine große Zahl nationaler und internationaler Jugend- und Erwachsenengruppen die Gedenkstätte und das Samariterstift Grafeneck. Ihnen steht eine Vielzahl pädagogischer Angebote zur Verfügung.

Eine ausführliche Darstellung der Gedenkstätte Grafeneck mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Gedenkstätte Grafeneck – Dokumentationszentrum (Thomas Stöckle, 7 Seiten, PDF 433 KB)


Weitere Informationen

Unterrichtsmodule:
Landesbildungsserver Baden-Württemberg
Unterrichtsmodul zur Gedenkstätte Grafeneck

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Jüdischer Friedhof und Bernheimer´sche Realschule, Buttenhausen
  • Erinnerungsstätte Matthias Erzberger, Buttenhausen





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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