Landeskunde Baden-Württemberg

 
Historische Erinnerungsstätte

Landschulheime Herrlingen




Kontaktdaten:

Erwin-Rommel-Steige 56
89134 Blaustein-Herrlingen

Telefon: 07304/41631
Telefax: -
E-Mail: kgiebeler@remove-this.aol.com
Homepage: www.haus-unterm-regenbogen.de

Träger der Einrichtung
Haus unterm Regenbogen e. V. - Verein Eine Welt & Erinnerungsarbeit Herrlingen

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Karl Giebeler
Kiefernweg 27
89134 Blaustein
Tel.:07304/41631
kgiebeler@remove-this.aol.com

Öffnungszeiten
Nur nach telefonischer Anmeldung

Führungen
Nur nach Vereinbarung


Kurzdarstellung

Landschulheime Herrlingen

Außergewöhnliche Persönlichkeiten, ungewöhnliche Ideen und exemplarische Örtlichkeiten prägen Herrlingens historisches und gegenwärtiges Bild. Die Jüdinnen Claire Weimersheimer und Käthe Hamburg eröffneten in den zwanziger Jahren die ersten Kinderheime, Anna Essinger gründete 1926 das reformpädagogische Landschulheim Herrlingen. Sie emigrierte bereits 1933 mit der gesamten Schule nach Südengland. Dort führte sie ihr Modell als „New Herrlingen School“ weiter. Der Buber-Schüler Hugo Rosenthal übernahm die Schule als Jüdisches Landschulheim. Schließlich nutzten die Nazis die Häuser und Landschulheime bis 1942 als jüdisches Zwangsaltersheim. Von den 151 Bewohnern wurden 119 in verschiedenen KZs ermordet. Heute erinnern Gedenktafeln an die Reformpädagogik und deren Ende an diesem Ort. Eines der Häuser ist später als „Rommel-Villa“ bekannt geworden, weil der Generalfeldmarschall dort vor seinem erzwungenen Selbstmord lebte. Der Verein Haus unter dem Regenbogen bietet regelmäßig Veranstaltungen der Erinnerungskultur an. Eine mobile Ausstellung mit zwölf Tafeln kann beim Verein ausgeliehen werden.

Eine ausführliche Darstellung des Landschulheime Herrrlingen mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Erinnerungsorte Landschulheime Herrlingen (Ruth Fichtner, 3 Seiten, PDF 227 KB)


Weitere Informationen

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe

  • Grab von Erwin Rommel, Friedhof Herrlingen;
  • Rommel-Gedenkstein auf dem Weg nach Wippingen;
  • Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg KZ-Gedenkstätte, Ulm.





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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