Landeskunde Baden-Württemberg

 
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KZ Gedenkstätte Bisingen - Museum „Mut zur Erinnerung – Mut zur Verantwortung“




Kontaktdaten:

Kirchgasse 15
72406 Bisingen

Telefon: 07476/1053
Telefax: -
Homepage: www.museum-bisingen.de

Träger der Einrichtung
Gemeinde Bisingen

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Gemeinde Bisingen
Heidelbergstraße 9, 72406 Bisingen
Tel. 07476/896-414
doris.muth@remove-this.bisingen.de

Verein Gedenkstätten KZ Bisingen
c/o Dieter Grupp
Landhausstr. 10
72406 Bisingen
Tel. 07476 914242
DieterGrupp@remove-this.aol.com


Die Gedenkstätte ist Mitglied im Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb:
www.gedenkstaettenverbund-gna.org
und im Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN):
http://vgkn.eu/de/geschichte/

Öffnungszeiten
Sonntag 14 bis 17 Uhr, jederzeit auf Anfrage.
Eintritt frei.
Der Geschichtslehrpfad ist frei zugänglich.

Führungen
Führungen durch die Ausstellung und über den Geschichtslehrpfad sind jederzeit nach Anmeldung möglich
(Anmeldung Tel. 07476/1053).
Spezielle Führungen und Veranstaltungen werden gerne in Kooperation vorbereitet (z. B. für Projekttage an Schulen oder für den Holocaust-Gedenktag).


Kurzdarstellung

KZ Gedenkstätte Bisingen -
Museum „Mut zur Erinnerung – Mut zur Verantwortung“

Das Konzentrationslager in Bisingen, Werk 2 des Mitte 1944 beschlossenen Unternehmens „Wüste“, war eines von sieben Lagern entlang der Bahnlinie Tübingen-Rottweil. Aus dem in dieser Gegend vorkommenden Ölschiefer sollte Treibstoff gewonnen werden, um die sich abzeichnende Versorgungskrise zu beheben – ein sinnloses Unterfangen. Die Ölproduktion, an der auch die SS großes Interesse zeigte, gehörte zu den zahlreichen wahnwitzigen Rüstungsunternehmungen der letzten Kriegsphase. Bis März 1945 wurden 4163 Häftlinge nach Bisingen gebracht. Mehr als ein Drittel der Männer kam durch die katastrophalen Verhältnisse im Ölschieferwerk und im Lager ums Leben.

Seit 1996 dokumentiert eine Ausstellung im Heimatmuseum Bisingen diese Geschichte.

Ergänzend führt seit 1998 ein Geschichtslehrpfad zu den Stätten des Lagers, des Ölschieferwerks und zum KZ-Friedhof Bisingen.

Eine ausführliche Darstellung der Gedenkstätte mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
KZ-Gedenkstätte Bisingen (Christine Glauning, 3 Seiten, PDF 231 KB)


Weitere Informationen

Unterrichtsmodule:

  • Landesbildungsserver Baden-Württemberg:
    Unterrichtsmodul zur KZ-Gedenkstätte Bisingen

  • Unterrichtsmaterialien aus der MATERIALIEN-Reihe der LpB:
    Heft:"Wir sind gezeichnet fürs Leben, an Leib und Seele" Unternehmen "Wüste" - das südwürttembergische Ölschieferprojekt und seine sieben Konzentrationslager.
    Download

    Heft: „Es war ein Bahnhof ohne Rampe“
    Ein Konzentrationslager am Fuße der Schwäbischen Alb
    Download

Besuchsmöglichkeiten in der Nähe:

  • Ehemalige Synagoge Haigerloch
  • Alte Synagoge Hechingen
  • KZ-Friedhof Schömberg
  • KZ-Friedhof Schörzingen
  • Stauffenberg-Schloss Lautlingen
  • Burg Hohenzollern
  • Gedenkpfad Eckerwald

 





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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

Gedenkstätten in Baden-Württemberg

 

Übersichtskarte der Gedenkstätten des Landes.

 
 
 
 
 

Portal Deutschland

 

Eine Übersicht von NS-Gedenkstätten und Dokumentationszentren in ganz Deutschland bietet die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen.

 
 
 
 
 

Momente aktuell

 

„Momente“ ist die populärwissenschaftliche historische Zeitschrift in Baden-Württemberg. 
Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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