Landeskunde Baden-Württemberg

 
Synagoge / Jüdische GemeindeFriedhofHistorische Erinnerungsstätte

Juden in Buchau




Kontaktdaten:

Friedhofstraße
88422 Bad Buchau

Telefon: 07582 2141
E-Mail: charlotte.mayenberger@remove-this.t-online.de
Homepage: www.judeninbuchau.de/

Träger der Einrichtung
Friedhof: Israelitische Religionsgemeinschaft Württembergs

Kontakt-/Verwaltungsadresse
Stadtverwaltung Bad Buchau
Marktplatz 1, 88422 Bad Buchau
Tel. 07582 808-0
www.badbuchau.de
Kontaktperson: Charlotte Mayenberger
Tel. 07582 2141

Öffnungszeiten:

  • Die Judengasse, der Platz der ersten und der zweiten Synagoge sowie
    der Friedhof sind frei zugänglich.
  • Gedenkraum zur jüdischen Geschichte (mit Ausstellung)
    Ort: Bachgasse (flacher Anbau, hinter der Tourist Info)
    Geöffnet von April bis Oktober immer an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 16 Uhr sowie auf Anfrage. Der Eintritt ist frei.

Führungen
Führungen auf den Spuren des jüdischen Buchaus sind das ganze Jahr über nach Vereinbarung möglich.
Anmeldungen bei Charlotte Mayenberger
Tel: 07582 2141


Kurzdarstellung

Juden in Buchau

Bis heute gibt es in Bad Buchau viele Spuren jüdischen Lebens. Im Jahr 1382 wurden die ersten Juden in Buchau erwähnt. In der Abgeschiedenheit des Orts, der früher auf einer Halbinsel im Federsee lag, wuchs die jüdische Gemeinde heran.

Mitte des 19. Jahrhunderts stellte sie ein Drittel der Bevölkerung. Über Jahrhunderte hinweg hatte die Gemeinde in der Judengasse gelebt, bis sich 1828 die Rechtslage änderte: Juden durften Grundstücke kaufen und Betriebe gründen, und so prägten von da an die jüdischen Häuser und Geschäfte das Buchauer Stadtbild. 1730 wurde die erste, 1839 die zweite Synagoge gebaut, die Ausdruck der Größe und des Wohlstands der Gemeinde war.

Im November 1938 wurde die Buchauer Synagoge zerstört, die jüdischen Bürger zogen weg oder wurden von den Nationalsozialisten deportiert. Steinerne Zeugen sind geblieben, auch auf dem 1650 angelegten Friedhof. 827 Grabsteine haben die NS-Zeit überstanden.

Eine ausführliche Darstellung des Erinnerungsortes mit weiterführenden Literaturhinweisen findet sich im folgenden pdf-Dokument:
Bad Buchau, Juden in Buchau (Jürgen Simon, 3 Seiten, PDF 150 KB)




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Gedenkstättenportal

 

Das Gedenkstättenportal der Landeszentrale für politische Bildung bietet umfangreiche Informationen über die Gedenkstättenarbeit im Land und viele Hinweise und Informationen zu den einzelnen Gedenkstätten.

 
 
 
 
 

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Momente 2/14 zeigt in Bild und Text die zwei Seiten des Sommers 1514 in Württemberg. Hier der Aufstand des gemeinen Mannes, der als „Armer Konrad“ um seine alten Rechte und um mehr Mitsprache kämpfte – dort das Taktieren der gesellschaftlichen Elite mit dem hochverschuldeten Herzog um Macht und Einfluss. Letztere behielten wie so oft die Oberhand, gesichert durch den Schiedsspruch des „Tübinger Vertrags“. Beide Entwicklungen sind typisch für die Frühe Neuzeit und weisen dank der guten Aufarbeitung in Ausstellungen und Katalogen weit über Württemberg hinaus.

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