Landeskunde Baden-Württemberg

 

Region Hochrhein-Bodensee

Der Regionalverband Hochrhein-Bodensee erstreckt sich entlang der deutsch-schweizerischen Grenze vom Bodensee bis nach Basel. Dabei ist die Region in Ost-West-Richtung in Luftlinie gemessen 126 km lang, misst aber selbst an der breitesten Stelle zwischen Bad Säckingen und Todtnau nur 35 km. Insgesamt umfasst die Region 2756 qkm Fläche, auf der rund 666.000 Menschen wohnen.
Zu dem Regionalverband gehören die Landkreise Lörrach und Waldshut, sowie der Landkreis Konstanz, der durch den Schweizer Kanton Schaffhausen von Waldshut getrennt wird.

Die naturräumliche Gliederung zeigt eine große Vielfalt. So liegen sowohl der südliche Teil der Markgräfler Rheinebene und des Markgräfler Hügellandes, sowie auch der Dinkelberg und das Hochrheintal in der Region, bzw. begrenzen sie. Nördlich steigt der Schwarzwald bis 1.415 Meter an, die Schwarzwaldsüdabdachung, der Hotzenwald, gehört ganz zur Region. Zu dem Landkreis Waldshut zählen auch das Alb-Wutachgebiet und Klettgau. Für den Osten der Region prägend sind die Naturräume Randen, Alb und Hegau mit seinen markanten Vulkanschloten. Er hat auch Anteil am Bodenseebecken und den westlichen Ausläufern des Oberschwäbischen Hügellandes.

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist für die Region von großer Bedeutung. Obwohl die Staatsgrenze durch das Hochrhein-Bodenseegebiet führt, ist das Gebiet dennoch als einheitlicher Lebensraum zu betrachten. Denn viele Maßnahmen haben beidseits der Grenzen direkte Auswirkungen. so etwa in Fragen der Siedlung und des Freiraumes, der Reinhaltung des Bodensees, des Schutzes der Flachwasserzone, des Arbeitsmarktes mit 35 000 Grenzgängern und des Fernverkehrs auf Schiene und Straßen genannt.

Aktuelle Projekte der Region, deren Schwerpunkte die Städte Konstanz, Lörrach und Waldshut-Tiengen bilden, kreisen um die Rohstoffsicherung im Bodensee-Hochrheingebiet sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Frankreich und der Schweiz.