Landeskunde Baden-Württemberg

 

Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe: "Eines der allerersten gläsernen Gerichte der Welt"

50 Jahre „Baumgarten-Bau“: Fragen an Architekt Wolfgang Grether

Bundesverfassungsgericht mit Vorplatz, Foto: Stefan Jehle

Stefan Jehle

Seit 1951 hat das höchste deutsche Gericht seinen Sitz in der "Residenz des Rechts". Im Mai 1969 wurden die Pavillons des Bundesverfassungsgerichts erstmals bezogen.

Das Bundesverfassungsgericht, seit 1951 bereits in Karlsruhe ansässig, residiert seit dem Mai 1969 in fünf flachen Pavillons nahe dem Schlossplatz, benachbartem Botanischen Garten und Kunsthalle. Geplant und gebaut wurde es von Paul Baumgarten, damals Architekt an der Hochschule der Künste in Berlin. Der Bau ist in seiner Art einzigartig, und wird oft gerühmt für seine Transparenz. Das höchste deutsche Gericht wird auch oft als "Hüter der Verfassung" bezeichnet - diese feiert im gleichen Monat, wie der Fertigstellung des so genannten "Baumgarten-Baus", sein 70-jähriges Bestehen. Am 23.Mai 1949 wurde in Bonn vom Parlamentarischen Rat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verabschiedet.

Der derzeit - und noch bis Mai 2020 amtierende Präsident des Gerichts, Andreas Voßkuhle, sagte im Mai 2019 auf Anfrage: "Im Baumgartenbau spiegeln sich der Geist und die Seele des Bundesverfassungsgerichts". Oft wird dieses auch "Bürgergericht" genannt. Als ein "zeitgemäßes, zweckmäßiges und schönes Amtsgebäude für das höchste Gericht der Bundesrepublik Deutschland", bezeichnete den Bau mit den fünf flachen Pavillons nahe dem Schlossplatz bei der Schlüsselübergabe am 6.Mai 1969 der damalige Gerichtspräsident Gebhard Müller.

Sitzungssaal des BVerfG mit Blick aufs Schloss, Foto: Stefan Jehle

Die höchste Bundeseinrichtung außerhalb der Bundeshauptstadt

Das Bundesverfassungsgericht, und seine Präsidentin oder sein Präsident ist - als die so genannte "fünfte Macht" im Institutionengefüge des deutschen Staates - nach den, protokollarisch gesehen, Trägern der davor rangierenden Funktionen und Personen Bundespräsident, Bundestagspräsident, Bundeskanzler und Bundesratspräsident, die einzige höchste Bundeseinrichtung außerhalb der Bundeshauptstadt Berlin. Das Bundesverfassungsgericht nahm im Jahr 1951 seine Tätigkeit im Prinz-Max-Palais auf.

Dieses in den 1880-er Jahren im Stil der Gründerzeit errichtete Gebäude liegt in der Nähe des (heutigen) Europaplatzes in der Karlsruher Innenstadt. Es ist benannt nach Prinz Max von Baden, der dort von 1900 bis 1918 wohnte. Der badische Thronfolger Prinz Max von Baden war letzter Reichskanzler des Kaiserreichs. Das Palais - das inzwischen das Karlsruher Stadtmuseum beherbergt - erwies sich bald als zu klein.

Um das Jahr 1960 gab es Diskussionen um einen möglichen Wegzug des höchsten deutschen Gerichtes nach München - gleichzeitig auch Überlegungen des damaligen Gerichtspräsidenten Gebhard Müller, der von 1959 bis 1971 amtierte, und 1953 bis 1958 auch baden-württembergischer Ministerpräsident war, in das nahe gelegene einstige großherzogliche Schloss in Karlsruhe umzuziehen. Beides wollte die Stadt Karlsruhe partout verhindern. Deshalb wurde ein Architektenwettbewerb, der 1960 ausgelobt worden war für den Neubau des Badischen Hoftheaters (heutiges Staatstheater) aufgehoben - der Wettbewerbssieger, Paul Baumgarten, wurde im Anschluss beauftragt, einen Neubau des Gerichts an derselben Stellen umzusetzen.

Projektstudie der Außenanlagen des BVerfG

An der Stelle des einstigen Hoftheaters entstanden fünf flache Pavillons

Im Jahr 1965 begannen die Bauarbeiten für das Gebäudeensemble im Karlsruher Schlossbezirk. Es liegt exakt an der Stelle des im Zweiten Weltkrieg, mit den Bombenangriffen 1944, zerstörten Hoftheaters zwischen Schlossplatz und Botanischem Garten. Mit der offenen Bauweise wollte der Architekt demokratische Transparenz ausdrücken und das Gebäude von den Justizpalästen im Stil des 19. Jahrhunderts abheben. Im Frühjahr 1969 zog das Bundesverfassungsgericht ein. Die Baukosten lagen bei knapp 20 Mio. Mark.

2011 bis 2014 wurde das Gebäude entkernt und umfassend Grundsaniert. Am Wochenende vom 23. bis zum 25.Mai wird während des Karlsruher Verfassungsfestes, aus Anlass "70 Jahre Grundgesetz", auch das 50-jährige Bestehen des "Baumgarten-Baus" gefeiert. Im Gebäude soll temporär eine Ausstellung zur Baugeschichte gezeigt werden. 

Architekt Wolfgang Grether, Foto: Stefan Jehle

Stefan Jehle unterhielt sich mit Architekt Wolfgang Grether, der einst als Leiter des Staatlichen Hochbauamtes Baden-Baden/Karlsruhe die Sanierungsarbeiten 2011-2014 an dem Gebäude leitete - und sich auch mit den architektonischen Besonderheiten befasste.

Frage: Die flach ausgebreitete Gebäudegruppe verzichtet in ihren Formen auf jegliches Imponiergehabe - und hebe sich, so sagen Architekturexperten, deutlich ab von palastartigen Gerichtsgebäuden aus dem 19. und frühen 20.Jahrhundert. Die Baugruppe sei dabei bemerkenswert unaufgeregt, moderat, erreichbar und offen...

Grether: Man muss ganz klar sagen: das ist eines der ersten nicht monumental erscheinenden Gerichtsgebäude der Welt. Auch eines der ersten, vielleicht sogar das allererste gläserne Gericht der Welt. Das war hier total neu. Es ist ein Ausdruck der Zeit, als etwa in der damaligen Hauptstadt Bonn zahlreiche Regierungsgebäude gläsern waren. Wie etwa der 1963 entstandene Bonner Kanzler-Bungalow. Es war doch sehr mutig, für ein Gericht solch ein Gebäude zu entwerfen. 

Frage: Und die Richterinnen und Richter der damaligen Zeit haben das mitgetragen?

Grether: Mancher hatte sich damals gewundert, dass das Gericht selbst das alles mitmachte. Heute steht man dazu. Die Richterinnen und Richter sind das Gebäude nicht nur gewohnt, sie finden es positiv, nach allem was ich weiß und mitbekam. Dass man sich zeigt, nichts verheimlichen will, ist schon bemerkenswert.

Frage: Ein leitender Mitarbeiter des Denkmalamts beschrieb die Planung von Baumgarten einmal so: dieser habe das Spannungsfeld zwischen Schloss, Botanischem Garten und Kunsthalle aufgenommen - und zwischen Schlossplatz und Botanischem Garten keine Grenze aufgebaut, sondern Auflockerung und Transparenz gesucht...

Grether: Es ist richtig: das Gebäude des Badischen Hoftheaters, das an dieser Stelle lange Zeit stand (Anm.d.Red.: nach Bombenangriffen 1944 blieb es eine Ruine), war einstmals eine richtig massive Bauflucht, wie eine Mauer zwischen Botanischem Garten und Schlossareal. Baumgarten hatte aber auch schon in seinem ursprünglich prämierten Entwurf für den Neubau des Theaters diese lockere Bauweise in Form von Pavillons vorgeschlagen. Auch dort war schon die Diskussion der Übergänge der beiden Grünräume sichtbar im Entwurf. Man suchte in den 1960-er Jahren ganz bewusst nicht mehr den massiven, barocken Städtebau...  

Richter Ring mit Kunst von Franz Ackermann, Foto: Stefan Jehle

Der rechteckige "Richter-Ring" erinnert an klösterliche Kreuzgänge

Frage: Der rechteckige Atriumbau mit den Richterbüros - auch "Richter-Ring" genannt - erinnert dabei auch manche gar an klösterliche Kreuzgänge. Er signalisiere Stille, Zurückgezogenheit und Konzentration. Geht es Ihnen auch so?

Grether: Wenn man die Flure sieht, die alle zum Innenhof orientiert sind, und die gläserne Fensterflucht, wirkt das wirklich wie ein Kreuzgang. Mindestens so bemerkenswert an den beiden Etagen ist es, dass diese aufgeständert sind, nicht direkt auf dem Boden stehen. Die beiden Senate sind da ja identisch, übereinander angeordnet: für jeweils acht Richterinnen und Richter, und deren Mitarbeiter. Der Richterring schwebt in gewisser Weise über allem, und hat die Ruhe in sich durch diesen Innenhof in der Mitte.

Frage: Wie geht man denn an solch eine Aufgabe heran: Grundsanierung, Entkernung, Neuausrichtung der Hülle des Bundesverfassungsgerichtes, die Sie und ihr Team zwischen 2011 und 2014 umsetzten?

Grether: Das war am Anfang ein eher schwieriges Thema. Die Denkmalschutzwürdigkeit wurde ja von allen akzeptiert, nicht nur von uns, vom Bauamt. Sondern vor allem auch vom Gericht selbst: die Richterinnen und Richter fanden das Gebäude gut. Es war gewissermaßen ein Maßanzug für den Zweck. Zur Eröffnung 1969 gab es ja eine Reform: das Gericht war damals neu strukturiert worden, zwei Senate mit jeweils acht Richtern wurden geschaffen. Das ist bis heute so geblieben: der Maßanzug hatte also immer noch gepasst.

Frage: Wenn Sie von Maßanzug sprechen: ist der für heute noch stimmig?

Grether: Oft ist es ja so, dass bei Sanierungen das Raumprogramm geändert wird oder neue Nutzungsformen, mit anderen Grundrissen, angedacht und umgesetzt werden. Hier war klar: das Programm passt, es geht mehr um die technische Sanierung. Vieles war nicht auf dem heutigen Stand: es hat rein geregnet, die Haustechnik war veraltet, es gab teilweise kein Isolierglas, im Sommer war es unerträglich heiß in den Innenräumen. Das äußere Erscheinungsbild sollte dabei unverändert bleiben.

Frage: Ein neues Element sind abgehängte, Wasser gekühlte Deckenkonstruktionen. Was sind da einige wenige Besonderheiten, die Sie nennen können?

Grether: Richtig, die abgehängten Decken sind eine Neukonstruktion da sie aussehen sollten wie die geschlitzten, hölzernen Akustikdecken von Baumgarten, aber gleichzeitig nun die Raumkühlung übernehmen müssen. Neu, mit technischen Forderungen von heute, sind große Teile der Fassade. Bei Einweihung 1969 gab es bei den großen Glasflächen noch keine Isolierverglasung. Die komplette Gebäudehülle wurde hinsichtlich des winterlichen und sommerlichen Wärmeschutzes optimiert. 

Frage: Dabei waren Sie und ihr Team ja auch teilweise richtig innovativ...

Grether: Es gab einige kleinere Forschungsprojekte: etwa die Leuchten im Sitzungssaal, die mussten fernsehtauglich und mit LED sein und in die von Baumgarten gestalteten Gehäuse passen. Da haben wir mit Herstellerfirmen verhandelt. Die historischen Stühle im Sitzungsaal wurden nachgebaut. Jetzt mit drei Zentimeter höher angelegter Sitzfläche, weil die Menschen heute im Durchschnitt größer sind. Insgesamt waren es bestimmt 50 bis 100 kleinere und größere Problempunkte.

Der "Baumgarten-Bau" in die Tradition des Neuen Bauens der 1920-er Jahre

Frage: Insgesamt erinnert ja der "Baumgarten-Bau" an die Tradition des Neuen Bauens, ab den 1920-er Jahren, die transparente Glasarchitektur ist auch Teil der Architektursprache des "demokratischen Bauens" - so wie der 1963 für Ludwig Erhard errichtete Kanzler-Bungalow. Oder als letztes großes Beispiel, der 1992 vollendete Bonner Bundestag des Stuttgarter Büros Günter Behnisch und Partner. Steht dieses Haus in dieser Tradition?

Grether: Von demokratischem Bauen würde ich jetzt nicht unbedingt sprechen, aber vielleicht als dem letzten Gebäude seiner Art der Bonner Republik, das noch in seiner Gestalt und Funktion erhalten ist. Und dabei doch eine deutlich andere Architektur darstellt, als viele Nachfolgeprojekte in Berlin. Wenn man da beispielsweise das heutige Kanzleramt, oder den Reichstag vergleicht: da kann man schon sagen, das war eine andere Vorstellung von Architektur, die man damals hatte und umsetzte.

Frage: Ist das also ein Ausdruck der damaligen Zeit?

Grether: Es ist ein typischer Bau für die 1960-er Jahre, und das Besondere daran ist, dass er noch genauso funktioniert wie einst beabsichtigt. Dieses Gebäude war lange nicht so anerkannt, wie es eigentlich geschätzt werden sollte. Baumgarten wurde nicht so gewürdigt wie andere Architekten - etwa Egon Eiermann oder Erich Schelling - in seiner Zeit. Von der Qualität, von den Details und von der Gestaltung ist es mindestens gleichwertig zu anderer damals gerühmter Architektur.

Frage: Welchen Rang hat der denkmalgeschützte "Baumgarten-Bau" aus Ihrer Sicht?

Grether: Für Karlsruhe, und bezogen auf die 1960-er Jahre, ist es für diese Zeit das mit Abstand herausragendste Gebäude. Es ist als sehr bedeutsam einzuordnen, nicht nur von der Nutzung her als Bundesverfassungsgericht - sondern auch von der Qualität der Architektur. Das ist für ganz Deutschland ein besonders markantes Gebäude der Baugeschichte.

Frage: Kann man sich das heute noch wegdenken an dieser Stelle?

Grether: Kurz gesagt: Eigentlich nicht.

Frage: In Karlsruhe wird ein neues "Forum Recht" geplant. Der Bundestag hat sich dafür ausgesprochen: was für eine Art von Architektur stellen Sie sich da vor?

Grether: Als Gründungsmitglied des Initiativkreises Forum Recht bin ich für die Grundlagenermittlung und die Vorbereitung des Bauprojektes zuständig. Wir haben vor einen großen Architektenwettbewerb auszuschreiben, mit hoffentlich internationaler Beteiligung. Das wird für Karlsruhe sicherlich ein Meilenstein werden, weil es eine Art von Nutzung ist, die es in Europa bislang überhaupt nicht gibt. Ein Haus, mit einer ungewöhnlichen Thematik, in dem Fragen von Recht und Gerechtigkeit präsentiert und erörtert werden. Ich hoffe da sehr auf ein neues Aushängeschild für Architektur in Karlsruhe.

Verbindungsbau Sitzungssaal und Richterring, Foto: Stefan Jehle

Der Baumgarten-Bau

Der Baumgarten-Bau besteht aus fünf Bauteilen. Sie sind durch einen mehr als 70 m langen, geraden Gang verbunden:

  • Das höchste Gebäude des Ensembles ist das Sitzungssaalgebäude. Dort zeigt sich seine Transparenz auf besondere Weise. Gläserne Wände ermöglichen Einblicke in den Sitzungssaal mit dem mehrere hundert Kilo schweren Bundesadler aus Holz von Hans Kindermann. Im Erdgeschoss des Sitzungssaalgebäudes befinden sich ein großes Foyer sowie der Plenarsaal. Im Zwischengeschoss liegen ein Empfangssaal sowie der Presseraum.
  • Das daneben liegende Richtergebäude wird wegen seines Grundrisses auch Richterring genannt und "schwebt" auf Stahlstützen über dem Boden. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Büros und das Beratungszimmer des Ersten Senats, und im zweiten Geschoss die des Zweiten Senats
  • Jenseits des Gangs, zum Botanischen Garten gewandt, liegt das Bibliotheksgebäude. Die umfangreichen Bestände des Bundesverfassungsgerichts lagern in zwei unterirdischen Geschossen. Im Erdgeschoss befinden sich die Büros der Bibliothek, ein Lesesaal sowie eine Ausstellung über die Anfangszeit des Gerichts im Prinz-Max-Palais.
  • Die zum Schloss hin gelegenen Gebäude sind für die Verwaltung des Gerichts sowie für die Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgesehen.

Im zur Staatlichen Kunsthalle hin gelegenen Gebäude befinden sich heute weitere Büroräume, ein Besprechungszimmer und ein Pausenraum. Bis 1995 diente dieser Bauteil als Speise-Casino mit einem öffentlich zugänglichen Restaurant und einer Terrasse hin zum Botanischen Garten. Seit 1982 hat das Bundesverfassungsgericht zudem Räumlichkeiten im Nord-West-Flügel des Schlosses angemietet. Diese sind durch einen unterirdischen Gang mit dem Gericht verbunden.

Der Erweiterungsbau

Ein Großteil der Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Jahr 2007 fertiggestellten Erweiterungsbau untergebracht, der vom Berliner Architekten Michael Schrölkamp entworfen wurde. Es handelt sich um ein dreigeschossiges Gebäude mit einer begrünten Fassade zum Botanischen Garten, das über einen Glasgang mit dem Baumgarten-Bau verbunden ist.

Sanierung des Baumgarten-Baus

Der Baumgarten-Bau wurde von 2011 bis 2014 für ca. 55 Mio. Euro grundsaniert. Zur Erhaltung und Modernisierung des denkmalgeschützten Ensembles waren umfangreiche Baumaßnahmen erforderlich, unter anderem eine umfassende energetische Sanierung, die weitgehende Erneuerung der Haustechnik und die Verbesserung der Brandsicherheit. Die Mitglieder des Gerichts und ein Teil der Mitarbeiterschaft bezogen währenddessen den sog. "Dienstsitz Waldstadt" in der umgebauten ehemaligen General-Kammhuber-Kaserne.

Seit Ende September 2014 verrichten wieder alle Mitglieder und Beschäftigten des Bundesverfassungsgerichts ihren Dienst im Schlossbezirk.

 

Über den Autor

 

Stefan Jehle ist freier Journalist aus Karlsruhe.

 
 
 
 
 

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