Landeskunde Baden-Württemberg

 

Berthold Huber

Geboren wurde Berthold Huber am 15. Februar 1950 in Ulm.

Beruflicher Werdegang

Berthold Huber legte 1969 das Abitur ab und trat danach seinen Wehrdienst an. Er begann 1971 eine Ausbildung zum Werkzeugmacher, die er 1974 abschloss. Mit dem Ausbildungsbeginn trat er auch in die IG Metall ein. Von 1978 bis 1984 war Betriebsrats- und Gesamtbetriebsratsvorsitzender bei der Firma Kässbohrer. Danach folgte ein Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Frankfurt.

Seit 1990 ist er hauptamtlich für die IG Metall tätig. Von 1991-1998 war er Abteilungsleiter für den Ersten und Zweiten Vorstand. Huber war fünf Jahre lang bis 2003 Bezirksleiter für Baden-Württemberg. Danach war er bis 2007 Zweiter Vorsitzender der IG Metall. Schließlich wurde er 2007 Erster Vorsitzender. Damit steht er an der Spitze der größten Einzelgewerkschaft in Deutschland.

Bedeutung für Baden-Württemberg

Mit 2,3 Millionen Mitgliedern ist die IG Metall die größte Einzelgewerkschaft weltweit. Die Gewerkschaft vertritt die politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessen der Mitglieder. Sie setzt sich für Beschäftigte in den Branchen Metall und Elektro, Eisen und Stahl, Textil und Bekleidung, Informationstechnik, Holz und Kunststoff und in der Zeit- und Leiharbeit ein.

In Baden-Württemberg betreuen 27 Verwaltungsstellen 2.000 Betriebe. Unter den IG Metall Mitgliedern arbeiten 13.000 als gewerkschaftliche Vertrauensleute und rund 12.000 als Betriebsrätinnen und -räte.

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Wirtschaft in BW

 

Der Südwesten Deutschlands gehört zu den wohlhabendsten Regionen in Deutschland und Europa. Inzwischen gilt Baden-Württemberg als klassisches Industrieland mit starker Wirtschaftskraft.
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