Landeskunde Baden-Württemberg

 

Reinhold Würth

Foto:Würth

Am 20. April 1935 wurde Reinhold Würth in Öhringen geboren. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder; zwei Töchter und einen Sohn.

Beruflicher Werdegang

Mit 14 Jahren begann Reinhold Würth eine kaufmännische Lehre in der väterlichen Schraubengroßhandlung. Nach dem Tod seines Vaters übernahm  der damals Neunzehnjährige 1954 das Unternehmen. In den folgenden Jahren entwickelte er aus dem damaligen Zweimannbetrieb einen weltweit tätigen Handelskonzern. 1994 zog sich Würth nach 35 Jahren aus der operativen Geschäftsführung der Würth-Gruppe zurück und übernahm den Vorsitz des Unternehmensbeirats. 2006 übergab er den Vorsitz der Geschäftsführung seiner Tochter Bettina Würth. Reinhold Würth bleibt Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe.

Reinhold Würth ist Ehrenbürger der Stadt Künzelsau, Träger des Großen Verdienstkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und er erhielt 2004 den Deutschen Gründerpreis für sein Lebenswerk.

Würth ist auch als Förderer von Kunst und Kultur bekannt. Insgesamt gründete er 13 Museen. Die 1987 gegründete Stiftung Würth unterstützt die Kulturarbeit des Unternehmens.

Bedeutung für Baden-Württemberg

Die Adolf Würth GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Künzelsau ist das Mutterunternehmen der weltweit tätigen Würth-Gruppe und führende Anbieterin im Handel mit Montage- und Befestigungsmaterial. Die Würth-Gruppe besteht aus rund 400 Gesellschaften in über 80 Ländern und beschäftigt insgesamt über 62.000 Mitarbeiter, davon rund 5.500 in Deutschland. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete die Würth-Gruppe einen Umsatz von 8,6 Milliarden Euro.

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Wirtschaft in BW

 

Der Südwesten Deutschlands gehört zu den wohlhabendsten Regionen in Deutschland und Europa. Inzwischen gilt Baden-Württemberg als klassisches Industrieland mit starker Wirtschaftskraft.
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