Landeskunde Baden-Württemberg

 

Ein Symbol der Einigung

Ein nicht ganz ernst gemeinter Vorschlag für das Staatswappen Baden-Württembergs mit Reinhold Maier und Gebhard Müller als Wappenhalter, aus der Fasnachtsbeilage der Stuttgarter Zeitung vom 17. Februar 1953. Foto: Archiv der Stuttgarter Zeitung

Im Verlauf der weiteren Diskussion verständigte man sich auf Grundsätzliches. Die Parlamentarier waren sich darüber einig: Das Wappen muss dazu dienen, die Gegensätze zwischen den früheren Ländern zu überbrücken, es muss zu einem Integrationsfaktor werden, zu einem Symbol der neuen Einheit. Es sollte – so allgemeiner Konsens – die „historische Entwicklung irgendwie zum Ausdruck bringen“, „an die historischen Länder, an die Geschichte anknüpfen“, aber nicht die Gegensätze sondern die Gemeinsamkeiten von Baden und Württemberg aufzeigen, die gemeinsamen historischen Wurzeln.

Und genau darauf zielte der endgültige Vorschlag der beiden Staatsarchive Stuttgart und Sigmaringen. Das neue Wappen solle die geschichtliche Dimension, die historischen Wurzeln des Landes aufzeigen und zwei wesentliche Elemente verdeutlichen, nämlich zum Einen, dass einst zur glanzvollen Stauferzeit das neue Land gewissermaßen schon einmal vereint war, und zum Zweiten, dass in der Nachstauferzeit bis zur großen Napoleonischen Flurbereinigung zu Beginn des 19. Jahrhunderts neben Baden und Württemberg auch noch andere Territorien, andere Herrschaften, auf dem Gebiet Baden-Württembergs existiert hatten.

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