Landeskunde Baden-Württemberg

 

Neue Medien

Foto: LMZ Baden-Württemberg

Stand: Oktober 2017

Der Begriff "Neue Medien" hat eine längere Geschichte. Während noch in den 90er Jahren der Hörfunk als neues Medium bezeichnet wurde, sind damit heute meistens Medien gemeint, die Daten in digitaler Form übermitteln oder auf Daten in digitaler Form zugreifen. Vereinfacht ausgedrückt, fallen alle Dienste, die über das Internet möglich sind, unter den Begriff Neue Medien.

Fast 90 Prozent aller Haushalte in Baden-Württemberg hatten 2016 Internetzugang. Unter den Haushalten mit Kindern waren es sogar 99 Prozent. So waren knapp 8,6 Millionen Menschen in Baden-Württemberg online. Das ist ein Anstieg im Vergleich zu 2011 um neun Prozentpunkte. Das ist vor allem der Generation 65plus zuzuschreiben. Während 2011 nur knapp ein Drittel der Seniorinnen und Senioren das Internet nutzte, waren es 2016 schon über die Hälfte.

Medienkompetenz gilt als Schlüsselkompetenz. Deshalb widmen sich zahlreiche Einrichtungen und medienpädagogische Initiativen in schulischen, außerschulischen und universitären Projekten ihrer Stärkung. Insbesondere Schulen sollen Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Computer ausbilden. Im Herbst 2016 hatte Deutschlands Bildungsministerin Johanna Wanka den "Digitalpakt" ins Leben gerufen. Durch Fördergelder in Höhe von fünf Milliarden Euro sollen die Schulen bis 2021 digital aufgerüstet werden.

Bislang ist die Ausstattung mit Computern und leistungsstarken Breitbandverbindungen in Baden-Württemberg sehr unterschiedlich und hängt mit dem Standort zusammen.


mehr zu Digitalisierung in Baden-Württemberg


Die Informations- und Medienwirtschaft ist für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit Baden-Württembergs von entscheidender Bedeutung. Rund 400.000 Beschäftigte arbeiten in diesem einkommensstarken Wirtschaftszweig. Seit Mitte der 1990er Jahre wuchs die Wirtschaftsleistung in diesem Sektor mehr als doppelt so stark, die Zahl der Beschäftigten sogar dreimal so stark wie in der Gesamtwirtschaft des Landes. Neben leistungsfähigen mittelständischen Unternehmen sind im Land auch Global Player ansässig wie SAP in Walldorf oder die deutschen Niederlassungen von IBM und Hewlett Packard in Stuttgart. Auch in den Bereichen Webdesign und Usability („Gebrauchstauglichkeit“) hat Baden-Württemberg eine Vorreiterrolle übernommen: Der „Deutsche Multimedia Kongress Interaktives Design“ versammelt jährlich Experten, Entscheider und Kreative der Interaktivbranche in Stuttgart.

Um die gute Position zu halten und den IT- und Medienstandort Baden-Württemberg weiter zu stärken, organisiert die MFG Innovationsagentur über 30 Projekte und zahlreiche Maßnahmen. Eine Auswahl finden Sie hier.

 

Staatsminister/ Chef der Staatskanzlei

 

Klaus-Peter Murawski (*17. Mai 1950)

ist seit Mai 2016 neben seiner Funktion als Chef der Staatskanzlei auch Staatsminister des Staatsministeriums Baden-Württemberg.

 
 
 
 
 

Staatsminister/ Chef der Staatskanzlei

 

Klaus-Peter Murawski (*17. Mai 1950)

ist seit Mai 2016 neben seiner Funktion als Chef der Staatskanzlei auch Staatsminister des Staatsministeriums Baden-Württemberg.