Landeskunde Baden-Württemberg

 

Theater

Schauspielhaus Stuttgart. Foto: Anna Vogel

In Baden-Württemberg gibt es noch immer zwei Staatstheater: Die Württembergischen Staatstheater in Stuttgart und das Badische Staatstheater in Karlsruhe. Dabei sind die Staatstheater Stuttgart ein Drei-Spartentheater mit Oper, Theater und Ballett. Die Staatsoper Stuttgart ist mehrfach in Folge zum „Opernhaus des Jahres“ gewählt worden. Zudem gibt es drei Landesbühnen in Tübingen-Reutlingen, Esslingen und Bruchsal, die über ihre Kommune hinaus die ganze Regiono bespielen. Mit zahlreichen Gastspielen ermöglichen sie gutes und wohnortnahes Theater im ganzen Land.

Programmvielfalt

Die städtischen Theater sind ein Herzstück urbaner Kultur und Ausdruck städtischen Selbstbewusstseins. Mit hoher Programmvielfalt leisten sie einen wichtigen Beitrag zum dezentralen Kulturangebot: das traditionsreiche Nationaltheater in Mannheim als bundesweit größtes städtisches Dreispartenhaus, die vier weiteren Dreispartenbetriebe mit eigenem Ensemble in Heidelberg, Freiburg, Ulm und Pforzheim sowie die Theater in Aalen, Baden-Baden, Heilbronn und Konstanz.

Eine ganze Fülle von Theatern in privater Trägerschaft sorgt auf oft finanziell dünnem Boden für beachtliche künstlerische Impulse. Sie reicht vom klassischen Theater über das Mundarttheater bis hin zum Marionetten-  und Figurentheater, Tanztheater und Kabarett. Die Freien Theater sind die unabhängige Basis der Theaterlandschaft, ständig auf der Suche nach innovativen Arbeits- und Darstellungsformen. Die „Freie Szene“ baut dabei meist auf junge Nachwuchsschauspieler, denen eine „Bühne“ gegeben wird und die selbst wiederum Anregungen für die Weiterentwicklung des Theaters geben.

Saisonale Besonderheiten

Einen besonderen Reiz üben die Theaterfestspiele, Festivals und Freilichtbühnen mit ihren saisonalen Attraktionen in der meist „theaterlosen“ Ferienzeit und an attraktiven historischen Spielstätten aus. Sie sind Highlights des Kulturlebens, Publikumsmagneten und finden Anerkennung weit über die Landesgrenzen hinaus: die Ettlinger Schlossfestspiele, die Opernfestspiele Heidenheim, die Rossini Festspiele Wildbad, die Schwetzinger Festspiele und Ludwigsburger Schlossfestspiele, das Internationale Bodenseefestival, das Zeltmusikfestival Freiburg oder die Händel-Festspiele und die Europäischen Kulturtage in Karlsruhe. Außerdem steht mit dem Festspielhaus das größte Opernhaus Deutschlands in Baden-Baden.

Deutschlands größte und älteste Freilichtbühne steht in Ötigheim. Die Burgfestspiele in Jagsthausen wurden 1950 an historischem Ort mit dem „Götz von Berlichingen“ eröffnet. In Schwäbisch Hall wird auf den Stufen von St. Michael Freilichtspiel angeboten. Sommerattraktionen sind auch die Naturtheater von Heidenheim, Hayingen, Grötzingen, Fridingen, Reutlingen und andernorts.

 

Ministerium

 
 
 
 
 
 

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Publikation

 

Kultur 2020 - Kunstpolitik für Ba-Wü

Die Broschüre wurde vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst 2010 veröffentlicht. Die Gesamtschau der Kunst- und Kulturpolitik in Baden-Württemberg zeigt Handlungsperspektiven auf – für die jeweiligen Sparten und Bereiche, aber auch für Querschnittsthemen wie die kulturelle Bildung.

Zum Download

 
 
 
 
 

Kulturportal des Landes

 

Informationen zum vielfältigen Kulturangebot in Baden-Württemberg 

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Informationen zu Kunstpolitik

 

Grundlegende Informationen zu Kunstpolitik, Kunstförderung und Kultureinrichtungen im Land finden Sie auf der Website des Kunstministeriums

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