Landeskunde Baden-Württemberg

 

Frei-, Ost- und Sonderkirchen

Schleitheimer Artikel: Bekenntnisschrift der Täuferbewegung, 1527, Foto: Wikipedia

Neben den evangelischen Landeskirchen gibt es in Baden-Württemberg zahlreiche evangelische Freikirchen:

• die Evangelisch-Methodistische Kirche

• der Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (Baptisten)

• die Evangelisch-Lutherische Kirche in Baden

• der Christliche Gemeinschaftsverbund GmbH Mühlheim an der Ruhr (CGV)

• die Heilsarmee

• die Evangelische Brüder-Unität, Herrnhuter Brüdergemeinde

• die Mennoniten

• die Selbstständige Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK)

• der Bund Freier Evangelischer Gemeinden

Alle Freikirchen finanzieren sich im Gegensatz zu den Landeskirchen unabhängig vom Staat durch freiwillige Beiträge ihrer Mitglieder. Zahlenmäßig befinden sie sich in einer Minderheitensituation.

Präsent ist in Baden-Württemberg außerdem die Altkatholische Kirche, die aus dem Protest gegen die Verkündigung des Unfehlbarkeitsdogmas auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 entstand und hauptsächlich in Baden Anhänger fand.

Die Orthodoxen Kirchen in Baden-Württemberg haben ihren Ursprung in Hofgemeinden des 19. Jahrhunderts. Seit den späten 1960er Jahren und dem Zuzug von orthodoxen Gläubigen aus den Balkanstaaten und aus Griechenland nahm die Zahl der Gemeindemitglieder sprunghaft zu.

Die größte christlich orientierte Sondergemeinschaft dürfte die Neuapostolische Kirche sein, die ihren Schwerpunkt in Württemberg hat, wo sie sich seit Beginn des 20. Jahrhunderts ausgebreitet hat.

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Statistisches Landesamt

 

Was der Zensus über die Religion verrät

Was sind die Ergebnisse des Zensus 2011 für Baden-Württemberg? Welche Aussagen können anhand der Umfrage getroffen werden und wo gibt es Lücken?

zur Veröffentlichung

 
 
 
 
 

Aktuelles Geschehen

 

Runder Tisch der Religionen

Im Mai 2017 gab es zum ersten Mal einen "Runden Tisch der Religionen" auf Landesebene. Sozialminister Lucha traf sich dafür mit Vertreter/innen der landesweit organisierten Glaubens- und Religionsgemeinschaften sowie der säkularen Bürgergesellschaft. Ziel ist ein besserer Austausch zwischen allen Beteiligten.

 
 
 
 

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