Schwabenkinder: eine frühe Form der Migration – und die Geschichte "armer Leute"

Ausstellung Schwabenkinder ©BHM Wolfegg

Als „Schwabenkinder“ bezeichnete man noch im vergangenen Jahrhundert die Kinder aus Vorarlberg und Tirol, aus den Bergregionen Südtirols und der Südost-Schweiz, die alljährlich im März zu den Kindermärkten in Oberschwaben, und dem nördlichen Bodenseeraum zogen. Es handelte sich um eine frühe Form der Migration und Kinderarbeit, deren Geschichte aber erst seit der Jahrhundertwende wirklich aufgearbeitet wird. Das Schicksal tausender einstiger „Schwabengänger“ ist in diesem Jahr Thema länderübergreifender Ausstellungen in insgesamt 25 Präsentationen.

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