Oberschwaben
Die Gemeinsamkeit der Gebiete südlich der Donau besteht in ihrer Überprägung durch die Eiszeiten. Zwei wesentliche Grenzen gliedern das Gebiet: die würmeiszeitliche Endmoräne mit ihren bewaldeten Hügelketten trennt das nördliche Altmoränenland vom südlichen, stärker reliefierten und durch Moore und Seen geprägten Jungmoränengebiet.
Die weiter im Nordosten gelegenen Gebiete hingegen waren nicht vom Eis überdeckt, sondern sind durch die glazialen Schmelzwässer und die mitgeführten und abgelagerten Schotter geprägt. Vor allem die jungglazialen Gebiete in der Nähe des Bodensees sind attraktive Fremdenverkehrsräume geworden. Historisch ist Oberschwaben eine Landschaft, die stark von geistlichen Herrschaften geprägt war, was sich heute noch in den zahlreichen Klosterkirchen niederschlägt. Gleichermaßen prägend sind bis heute die Adelsherrschaften und Reichsstädte.
